
Henrik Nagel-Fellerhoff, Abteilungsleiter Pflege & Gesundheit
Wiesenstraße 18
48653 Coesfeld
Telefon: 02541 7205-1013
Fax: 02541 7205-1999
E-Mail: henrik.nagel.fellerhoff@caritas-coesfeld.de

Vinzenz Mersmann, Referent Gemeindecaritas
Mühlenweg 88
48249 Dülmen
Telefon: 02594 950-4245
Fax: 02594 950-4259
E-Mail: gemeindecaritas@caritas-coesfeld.de
Netzwerke enger knüpfen
Vertreter der Gemeindecaritas-Gruppen der Pfarreien in Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell sowie Vertreter des Caritasverbands trafen sich zum Austausch in der Caritas Mobilen Pflege Senden in der "Alten Brennerei Palz".
"Wir wollen die vielfältig-vernetzte Arbeit der Gemeindecaritas in Senden in den Blick nehmen und überlegen, wo das Altenheim
und der Caritasverband die ehrenamtlich geleistete Arbeit unterstützen können", erklärt Vinzenz Mersmann, Referent für die
Gemeindecaritas beim Caritasverband. "Von unserem christlichen Selbstverständnis her wollen wir auch mit allen anderen Trägern
der Altenhilfe in Senden zusammenarbeiten und neue Angebote entwickeln", ergänzt Henrik Nagel-Fellerhoff, Abteilungsleiter
für die Caritas Pflege & Gesundheit.
Die gemeindliche Caritas, die vorwiegend ehrenamtlich getragen wird, sowie die verbandliche Caritas mit ihrer beruflichen
Kompetenz seien von ihrem Auftrag her aufeinander bezogen, so Mersmann. Beide Formen der Caritas seien Lebensäußerungen der
Kirche und sollen nach dem Wunsch von Bischof Felix Genn künftig wieder enger zusammenrücken.
genannte Familien-
konferenzen in Familien
mit pflegebedürftigen
Angehörigen an.
Ein Schwerpunkt der verbandlichen Caritas liegt auf der Arbeit mit Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen, in denen typische Konflikte mit so genannten Familienkonferenzen entschärft werden sollen. "Für die Wahrnehmung von solchen Konflikten im häuslichen Bereich brauchen wir 'Augen', die tiefer sehen", so Krankenpfleger Oliver Lendzian von der Mobilen Pflege Senden. Daher vertraut der Caritasverband auf die Kompetenz und die Wahrnehmungsfähigkeit der Gemeindecaritas. "In seiner Orientierung am Menschen ist sie das Organ der Pfarrgemeinde, was die Menschen in ihrem Lebensumfeld wahrnimmt", sagt Mersmann. Dazu soll auch die spirituelle Ebene mit einem "Caritas-HausGebetskreis" gestärkt werden, der pflegebedürftigen Menschen in ihrer Häuslichkeit ein gottesdienstliches Angebot macht. Mit dem dritten Baustein will die Mobile Pflege ihre Räumlichkeiten in der "Alten Brennerei Palz" nutzbar machen. Hierbei ist zunächst eine Reihe von Kinonachmittagen geplant, die unter einem bestimmten Motto stehen.
Ein Gewinn für alle Seniorinnen und Senioren in Senden soll die Kooperation von Pfarrgemeinde, Altenheim und Mobiler Pflege des Caritasverbands sein. "Über den Pflegealltag hinaus wollen wir die Menschen fragen, was sie wollen, und kein neues Angebot aufpfropfen." Darauf legt Henrik Nagel-Fellerhoff wert. Zusammen mit den Ehrenamtlichen der Gemeindecaritas, Ursula Wanko, Monika Dopp und Johanna Sutholt, soll das "katholische Netzwerk" in Senden enger geknüpft werden.
