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Stand: 02.05.2017

Pressemitteilung

Erster Spatenstich für die Sternenkapelle

Pfarrer Benedikt Elshoff, Architektin Anne Linnemannstöns, Vorstand Johannes Böcker, Ressortleiter André Bußkamp, eine Bewohnerin und Wohnheimleiterin Ina Große Entrup.Pfarrer Benedikt Elshoff, Architektin Anne Linnemannstöns, Vorstand Johannes Böcker, Ressortleiter André Bußkamp, eine Bewohnerin und Wohnheimleiterin Ina Große Entrup machen den 1. Spatenstich.CV / Judith Bomholt

Die Bänke im Garten des Wohnheims und die Stehplätze unter den Schatten spendenden Zelten und Bäumen waren bis auf den letzten Platz gefüllt - Bewohner und ihre Angehörigen, Mitarbeiter und Nachbarn des Wohnheims und alle weiteren Unterstützer der Sternenkapelle waren gekommen, um den großen Moment gemeinsam zu feiern. Pfarrer Benedikt Elshoff, von der Kirchengemeinde St. Felizitas, eröffnete das Fest mit einem Wortgottesdienst und nutzte die Gelegenheit, auch seine Freude über die Sternenkapelle auszudrücken, deren Umsetzung die Kirchengemeinde maßgeblich unterstützt hatte: "Hier im Rott sollte einmal eine Kirche gebaut werden, daraus wurde damals nichts. Doch nun wird die Geschichte mit der Sternenkapelle fortgeschrieben. Dass dies durch den Caritasverband passiert, freut uns sehr - auch weil wir bereits bei der Übernahme des Pfarrheims St. Ludger durch den Verband vertrauensvoll zusammen gearbeitet haben", so Elshoff.

Gemeinschaft schafft viel

Der Vorstand des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld, Johannes Böcker, würdigte das Engagement aller, die an dem Projekt beteiligt sind und waren: "Es war ein langer Atem nötig, um an diesen Punkt zu kommen, an dem die Idee der Sternenkapelle nun endlich Realität wird. Zu verdanken ist das dem großen Einsatz der Mitarbeiter und Bewohner des Wohnheims und denen, die mit ihrer finanziellen Spende helfen, das Projekt umzusetzen. Gemeinschaft schafft viel - das wird hier wieder einmal deutlich."

Ina Große Entrup, Leiterin des Wohnheims Lüdinghausen und der Bewohnerbeirat, läuteten dann den großen Moment ein. Sechs Spaten wurden an jeweils einen Vertreter aus den Unterstützergruppen des Projekts Sternenkapelle verteilt. Innerhalb des rot-weißen Baustellenbandes, das den zukünftigen Standort der Kapelle markierte, setzten sie dann zum ersten Spatenstich an und eröffneten so die Bauphase. Nach getaner Arbeit freuten sich alle auf ein kühles Getränk und gemeinsam verbrachten die Besucher des Sommerfestes einen sonnigen und entspannten Nachmittag im Garten des Wohnheims.

Über die Sternenkapelle

Die Sternenkapelle soll ein Ort der Ruhe sein, an dem sich die Bewohner zurückziehen können, wo sie mir Gott ins Gespräch kommen können, aber auch um Gottesdienste zu feiern oder Begegnungen zu ermöglichen. So wird die Kapelle, die ihren Platz auf der Obstwiese zwischen dem Wohnheim und dem Steverseitenweg finden wird, für jeden zugänglich sein. Die Idee dazu entstand in der Zeit der Trauerbewältigung nach dem Todesfall eines Bewohners. Finanziert wird der Bau größtenteils durch Spenden.