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Stand: 02.05.2017

Pressemitteilung

Psychisch Erkrankte engagieren sich ehrenamtlich

Besucher der Tagesstätten beim Arbeitseinsatz am Welter BachBesucher der Tagesstätten beim Arbeitseinsatz am Welter BachCV

Obwohl sie selbst Unterstützung erhalten, hatten sie den Wunsch, sich in ihrem Umfeld ehrenamtlich zu engagieren. Ein Plan, der in die Tat umgesetzt werden sollte, beschlossen die Tagesstätten vom Caritasverband für den Kreis Coesfeld im vergangenen Jahr. Karin Lange, Mitarbeiterin der Tagesstätte, nahm daraufhin Kontakt mit der Ehrenamtsbörse der Stadt Dülmen auf, die das Angebot direkt an die Ortsgruppe des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) weiterleitete. Ihre Aufgabe ist unter anderem die Betreuung und Erhaltung des Gebietes Welter Bach, als natürlichen Lebensraum für wilde Tiere wie Nonnengänse, Störche, Schleiereulen und Laubfrösche sowie eine Vielzahl verschiedener Pflanzenarten. Helfende Hände sind dort immer willkommen - auch fand sich in Hille Carstens schnell eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des BUND, die die Arbeitseinsätze der Besucher gerne anleitete. Auf große Maschinen wird dabei verzichtet, sodass die Tagesstätten-Besucher immer viel zu tun haben. Sie genießen es, an der frischen Luft und von Tieren umgeben zu sein und eine Aufgabe erfüllen zu können, mit der sie etwas Gutes tun können. "Eine feste Tagesstruktur, verbunden mit Aktivitäten, ist etwas sehr Wichtiges für Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Die Arbeit am Welter Bach ist besonders wertvoll, weil sie damit etwas Sinnvolles tun können, was ihnen das Gefühl gibt, gebraucht zu werden und etwas leisten zu können", erklärt Karin Lange.