Bundesfreiwilligendienst

Junge Frau schiebt ältere Frau im RollstuhlFotolia

Wer kann sich für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) bewerben?

Junge Menschen nach der Schule, Menschen in mittleren Jahren und Senioren. Alter, Geschlecht, Nationalität oder die Art des Schulabschlusses spielen dabei keine Rolle.

Wie funktioniert´s?

In der Regel können Sie sich bei uns für zwölf Monate engagieren. Sie können den Dienst allerdings auch auf sechs Monate verkürzen oder auf 18 Monate verlängern, maximal auf 24 Monate. Auch Teilzeit ist möglich: für Menschen über 27 Jahren, aber auch für Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung, die unter 27 Jahren alt sind. Teilzeit heißt mindestens 20 Stunden pro Woche. Wenn Sie sich für einen Bundesfreiwilligendienst bei uns bewerben, steht am Anfang eine kurze Hospitation in dem Dienst, der Einrichtung oder der Beratungsstelle, für die Sie sich interessieren. An zwei bis drei Tagen können Sie hineinschnuppern, um herauszufinden, ob das Einsatzfeld das richtige für Sie ist und bekommen eine konkrete Vorstellung von den künftigen Aufgaben.

Welche Leistungen gibt´s?  

  • Wir betreuen Sie während Ihrer ganzen Einsatzzeit und bieten Ihnen kostenlose Seminare.
  • Sie bekommen ein monatliches Taschengeld
  • Berufskleidung, Unterkunft und Verpflegung können gestellt oder die Kosten ersetzt werden.
  • Bei den Sozialversicherungen ist der Bundesfreiwilligendienst einem Ausbildungsverhältnis gleichgestellt.
  • Die Beiträge für Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlen wir.
  • Nach Abschluss des BFD erhalten Sie ein qualifiziertes Zeugnis vom Caritasverband für den Kreis Coesfeld

Gründe für den BFD

  • Sie möchten die Zeit zwischen Schule und Studium oder Ausbildung sinnvoll gestalten
  • Sie wissen noch nicht so richtig, wohin die Reise gehen soll und möchten auch den sozialen Bereich kennen lernen
  • Sie sind berufstätig, aber wollen noch mal etwas ganz Neues ausprobieren und sich umorientieren
  • Sie hatten eine Auszeit vom Berufsleben, z.B. wegen einer Kinderpause, und möchten jetzt im Rahmen eines freiwilligen Engagements wieder einsteigen
  • Sie möchten sich im Alter neuen Aufgaben widmen
  • Sie möchten ohne Druck Arbeitserfahrungen und Referenzen sammeln
  • Sie möchten ganz einfach etwas Gutes tun, sich sozial engagieren und Menschen unterstützen, deren Leben nicht immer ohne fremde Hilfe gelingt
  • Sie haben Lust neue Leute und andere Lebensentwürfe kennenzulernen, neue Erfahrungen zu sammeln und ihre eigenen bei Gelegenheit weiterzugeben
  • Sie möchten ihre eigenen Grenzen erleben und suchen für sich eine neue, persönliche Herausforderung

Wo gibt’s den BFD beim Caritasverband für den Kreis Coesfeld?

Sie können bei uns beispielsweise mit folgenden Menschen zusammen arbeiten:

Menschen mit psychischer Erkrankung

In den Gemeindepsychiatrischen Diensten in Dülmen, die sich aus einer Tagesstätte, einem Ambulant Betreuten Wohnen und einer Kontakt- und Beratungsstelle zusammensetzen. Oder aber auch in unseren Caritas-Werkstätten.

Menschen mit Behinderung

Menschen mit Pflegebedarf

In den Caritas-Tagespflegen in Coesfeld, Havixbeck, Nottuln, Olfen und Ascheberg.

Was ist der Unterschied zwischen FSJ und BFD?

Hintergrund

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) fällt in die Zuständigkeit der Länder, der Bundesfreiwilligendienst (BFD) in die des Bundes. Der BFD wurde als Ersatz für den Zivildienst entwickelt, der seit dem Wegfall der Wehrpflicht im Jahr 2011 ausgesetzt ist.

Alter

Ein FSJ können nur junge Erwachsene bis 27 Jahren machen, für alle über 27 ist der BFD das Richtige.

Dauer

Grundsätzlich dauern das FSJ und der BFD 12 Monate, nach Absprache ist aber auch eine Verlängerung bzw. eine Verkürzung möglich.

Einsatz

Im BFD ist Teilzeit möglich, im FSJ nicht.

Häufigkeit

Das FSJ können Sie nur einmal machen. Beim BFD ist das anders. Der lässt sich mit einem Abstand von je fünf Jahren beliebig oft wiederholen.

Wo gibt´s weitere Informationen?

Wenn Sie weitere Fragen haben zum Bundesfreiwilligendienst bei uns, dann melden Sie s