Im Rahmen der Veranstaltung "Die Zukunft der Tagespflege für Menschen mit Demenz - Potentiale und Perspektiven", zu der die Nationale Demenzstrategie (NDS) der Bundesrepublik Deutschland eingeladen hatte, hielt Kristina Lind einen Fachvortrag. Das Demenzkonzept der Tagespflegen, das Lind ursprünglich im Zuge ihrer Weiterbildung zur Pflegedienstleitung im Jahr 2019 entwickelt, seither stets erweitert und in den Caritas-Tagespflegen und -Sozialstationen implementiert hat, fand große Anerkennung unter den Teilnehmer*innen. Es wurde als Best Practice hervorgehoben und diente als Inspiration für die Weiterentwicklung der Tagespflege im bundesweiten Kontext. Das Demenzkonzept legt besonderen Wert auf eine Haltung der Akzeptanz und Wertschätzung gegenüber Menschen mit Demenz und beschreibt praxisnahe Ansätze für die alltägliche Arbeit.
Lind präsentierte ihre Inhalte vor rund 60 anwesenden Gästen vor Ort, während gleichzeitig mehrere Hundert Teilnehmer*innen die hybride Veranstaltung online verfolgten. Die Atmosphäre war geprägt von Wertschätzung, regem Interesse und einem intensiven fachlichen Austausch. Nach dem Vortrag kam es zu zahlreichen Rückfragen, Lob und konstruktiven Anmerkungen. "Das Konzept wurde durchweg positiv aufgenommen", berichtet Lind.
Die Nationale Demenzstrategie (NDS) der Bundesrepublik Deutschland hat Kristina Lind dazu eingeladen, ihr Demenzkonzept als Best-Practice-Beispiel vorzustellen.privat
Ziel der Veranstaltung war es, einen offenen Dialog zwischen Vertreter*innen aus Politik, Wohlfahrtsverbänden, Presse, Ministerium, dem Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) sowie leitenden Fach- und Führungskräften verschiedener Organisationen zu fördern. Lind konnte durch ihren Beitrag wichtige Impulse für die bundesweite Weiterentwicklung der Tagespflege setzen und neue Ideen sowie Anregungen mitnehmen. Die Teilnahme an diesem politischen Setting stellte für sie eine bereichernde Erfahrung dar, bei der sie aktiv zur Gestaltung der Tagespflege für Menschen mit Demenz beitragen konnte.
Ihr Fazit: "Die Möglichkeit, die Arbeit der Tagespflegen vorzustellen und meine Meinung einzubringen, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit. Besonders war es, erleben zu dürfen, wie Wertschätzung Worte stärkt und ihnen Bedeutung verleiht."