Marvin Wilke und Nida Tompa waren erste Anlaufstelle für die Bewohnerinnen und Bewohner der Flüchtlingsunterkunft am Hüttendyk in Dülmen.Caritas Coesfeld
Nach dem Projektstart am 1. Dezember 2022 in der Flüchtlingsunterkunft am Hüttendyk in Dülmen war das Projekt ursprünglich auf zwei Jahre angelegt. Dass die Kooperation letztlich fast doppelt so lange erfolgreich fortgeführt werden konnte, ist neben dem anhaltenden Bedarf vor allem der tollen Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes Integration & Migration des Caritasverbandes und dem durchgehend konstruktiven Zusammenwirken aller Beteiligten zu verdanken.
Ursprünglich vor allem als Anlaufstelle für Geflüchtete aus der Ukraine geplant, fanden im Laufe der Zeit mehr als 300 Menschen und ihre Familien aus 12 verschiedenen Nationen in der Sozialen Erstberatung als erste Anlauf- und Beratungsstelle auf dem Weg zur Integration Unterstützung. Neben der Beratung und Unterstützung wurden durch die Soziale Erstberatung ein niedrigschwelliger Sprachkurs für die Bewohnenden und Feste sowie Flohmärkte organisiert und durchgeführt, welche zu einem harmonischen und gemeinschaftlichen Miteinander beitrugen.
Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen der Stadt Dülmen Herbert Wies und Daniel Alfschnieder für die stets vertrauensvolle, reibungslose und auf Augenhöhe gestaltete Zusammenarbeit. Ein ganz ausdrücklicher Dank richtet sich zudem an die beiden Mitarbeitenden vor Ort, Nida Tompa und Marvin Wilke, für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Engagement im Alltag der Beratung und Unterstützung. Umso erfreulicher ist es, dass beide Fachkräfte dem Caritasverband erhalten bleiben: Sie haben jeweils einen Anschlussvertrag im Ambulant Begleiteten Wohnen (ABW) erhalten und führen ihre wertvolle Arbeit somit an anderer Stelle im Verband fort.
"Das Projekt der sozialen Erstberatung war ein voller Erfolg und alle Beteiligten können stolz auf die geleistete Arbeit sein", freut sich Arne Espeter, Fachbereichsleiter Beratung & Jugendhilfe. "Umso schöner, dass die beteiligten Kolleginnen und Kollegen allesamt dem Caritasverband erhalten bleiben und in einem anderen Dienst ihre Arbeit werden fortsetzen können", ergänzt André Bußkamp, Ressortleiter Beratung & Wohnen.