Organisiert wurde es von der Gemeindecaritas sowie dem Fachdienst Integration & Migration des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld in Kooperation mit Pastoralassistentin Eva Brambrink und Rebekka Schlappa von der Theodor-Heuss-Realschule.
"Dass wir diesen Abend gemeinsam gestalten, ist ein starkes Zeichen für gelebte Begegnung und gutes Miteinander", begrüßte Doris Hinkelmann, Ressortleitung Pflege & Begleitung, die anwesenden Gäste, darunter auch Schüler*innen, Eltern, Mitarbeiter*innen, Kollegen*innen.
Traditionell wird das Fastenbrechen in Gemeinschaft gefeiert, im Kreis von Freunden*innen, Familie oder Nachbar*innen. In diesem Jahr fiel der Ramadan nahezu zeitgleich mit der christlichen Fastenzeit. "Beide Zeiten laden ein zur Besinnung, zum bewussten Verzicht und dazu, den Blick wieder auf das Wesentliche zu richten - auf Dankbarkeit, Mitmenschlichkeit und Gemeinschaft", betonte Hinkelmann in ihren Begrüßungsworten.
Von links nach rechts: Doris Hinkelmann, Annika Füllenkemper, Eva Brambrink, Paula Schlüter, Nasrin Ahmad, Nida Tompa, Lars Vogel, Majda Mchiche, Vinzenz Mersmann, Rebekka Schlappa, Rafael Maiwald. Caritas Coesfeld
Nach Sonnenuntergang und dem Ruf des Muezzins gingen die Gäste zum reich gedeckten Buffet. "Für mich war es spannend zu sehen, dass das Fasten auf die Minute genau um 18.38 Uhr gebrochen wurde", resümiert Hinkelmann, die an der Veranstaltung zum ersten Mal teilnahm. Zahlreiche Spezialitäten aus dem Nahen Osten, Afrika, Asien und Europa sorgten für kulinarische Vielfalt. Besonders wichtig: Datteln und Wasser, mit denen traditionell das Fasten gebrochen wird. "Es war beeindruckend zu sehen, wie unterschiedlich unsere Hintergründe sind und wie viel wir dennoch gemeinsam haben. Das gemeinsame Essen hat sofort eine Verbindung geschaffen", sagt Majda Mchiche vom Fachdienst Integration & Migration.
Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen von Begegnung und gegenseitigem Verständnis. Ziel war es, Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionen zusammenzubringen und den Dialog zu fördern.