Ziel des Angebotes war es, durch Fokussierung auf die fünf Sinne den persönlichen Kraftquellen auf die Spur zu kommen und diese zur Stabilisierung im Alltag zu nutzbar zu machen. Basierend auf einem ressourcenorientierten und traumasensiblen Ansatz wurden bei dem Workshop positive Sinneseindrücke ermöglicht, Perspektivwechsel angeregt und Maßnahmen zur Selbstfürsorge betrachtet. Auf spielerische Weise konnten die Teilnehmer*innen erleben, wie individuell Wahrnehmung funktioniert und wie sehr Sinneserfahrungen das Wohlbefinden beeinflussen. Mit großem Enthusiasmus wurden Düfte erkundet, Geräusche erkannt und kleine Achtsamkeits- und Tastübungen durchgeführt. Optische Täuschungen und Wahrnehmungsbilder sorgten für Überraschungen und Gesprächsanlässe. Viele Übungen luden dazu ein, innezuhalten und ins eigene Bewusstsein zu rücken, was guttut, was Energie gibt oder auch was Anspannung entladen kann.
Der Gemeinschaftstag zeigte, wie positive Sinneserfahrungen und Achtsamkeit die Selbstfürsorge stärken und im Alltag stabilisierend wirken können.Caritas Coesfeld
Die Atmosphäre während des Workshops war geprägt von Aufgeschlossenheit, wertschätzendem Miteinander und guter Stimmung. Viele Besucher*innen brachten eigene Erfahrungen ein und konnten so wertvolle Anregungen und Impulse weitergeben. Die Rückmeldungen der Teilnehmer*innen zeigten, dass es über den spielerischen Zugang gelungen war, auf die Steuerungsmöglichkeit durch positive Sinneserfahrungen aufmerksam zu machen. "Wie leichtfertig man doch mit seinen Sinnen umgeht", erkannte ein Besucher für sich. Viele teilten mit, dass sie sich fest vornehmen wollten, ihre Sinne achtsamer und bewusster zur Selbstfürsorge einzusetzen. Insgesamt wurde der Workshop als kurzweilig, angenehm und stärkend beschrieben, sowohl für die Einzelnen als auch für das gesamte Gruppengefüge der Tagesstätte.