Im Kreis Coesfeld startete der Stromspar-Check (SSC) als gemeinsames Angebot des Deutschen Caritasverbandes e.V. (DCV) und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V. am 1. April 2014 als Kooperationsprojekt zwischen dem Caritasverband für den Kreis Coesfeld e.V. und der Kirchengemeinde St. Felizitas Lüdinghausen. Michael Kertelge von der Kirchengemeinde St. Felizitas und Vinzenz Mersmann aus dem Team Gemeindecaritas & Quartier beim Caritasverband initiierten das Angebot als Ehrenamtsprojekt, bei dem freiwillige Energiesparhelfer*innen die Haushalte besuchten.
Von links nach rechts: Gerold Wilken (Energiesparhelfer), Vinzenz Mersmann, Gisela Koch-Conrad, Klaus Montz (Energiesparhelfer), Thorsten Haas, Michael Kertelge (St. Felizitas). Es fehlen: Margret Pernhorst von der Gemeinde St. Felizitas und die beiden Energiesparhelfer Peter Wenzel und Helmut Hermeler. Caritas Coesfeld
Da für das Format als Ehrenamtsprojekt nicht genügend Kapazitäten für die Leitung und Koordination zur Verfügung stehen, haben der Caritasverband und die Kirchengemeinde St. Felizitas entschieden, den Stromspar-Check zum 31. März 2026 einzustellen.
Am 25. März wurden die ehrenamtlichen Energiesparhelfer*innen sowie die Projektleiterin Gisela Koch-Conrad verabschiedet. "Das Engagement und die wertvolle Unterstützung haben maßgeblich dazu beigetragen, dass über 600 Haushalte erfolgreich beraten und zahlreiche Energiesparmaßnahmen umgesetzt werden konnten", bedankt sich Thorsten Haas vom Caritasverband.
"Wir haben zwölf erfolgreiche, gemeinsame Jahre mit dem Stromspar-Check gehabt und vielen Menschen im Kreis Coesfeld und auch der Umwelt Entlastung ermöglicht. Die St. Felizitas Gemeinde in Lüdinghausen war uns dabei immer ein verlässlicher Partner und wir werden uns auch weiterhin für den Stromspar-Check einsetzten", resümiert Mersmann die gemeinsame Verantwortung für das Angebot, das jetzt in neue Hände gehen soll.
Die Caritas Münster hat den Stromspar-Check ebenfalls in ihrem Angebot. Sie wird die Begleitung der Ehrenamtlichen zunächst bis Ende 2026 übernehmen.