Die Pflegefachkräfte der Sozialstation in Coesfeld bieten nicht nur im eigenen Ort ambulante Pflege an, sondern pflegen auch zahlreiche Menschen im Umkreis, darunter auch in Nottuln. Pflegefachkraft Anne-Kathrin Ellhorn entschied sich auf Anfrage von Pflegedienstleitung Sarah Könning für die Tour nach Nottuln mit denselben Patientinnen. "Nottuln ist einfach schön", findet sie. Sie beschreibt ihre Arbeit als festen Bestandteil des Lebens vieler Patienten*innen: "Bezugspflege ist mir wichtig, um Vertrauen aufzubauen." Gerade die regelmäßige Bezugspflege, bei der die pflegebedürftige Person von derselben Pflegefachkraft betreut wird, ermögliche eine familiäre Atmosphäre, in der sich die Menschen geborgen fühlen.
Anne-Kathrin Ellhorn aus Coesfeld arbeitet als Pflegefachraft in der Caritas-Sozialstation Coesfeld. Sie fährt die „festen Touren nach Nottuln“. Caritas Coesfeld
Ellhorn übernimmt bei den älteren Menschen vor Ort Grundpflege wie Duschen und Waschen, das Anziehen von Kompressionsstrümpfen oder auch die Medikamentengabe. Ihre Besuche gehen jedoch über die reine Pflege hinaus. Ellhorn, dessen Eltern bereits verstorben sind, berichtet, wie sie von den Patientinnen wertvolle Haushaltstipps und Lebensweisheiten erhält, etwa zur perfekten Zubereitung von Kartoffelbrei oder Milchsuppe. "Ich bin so neugierig und frage oft, ob ich in die Töpfe gucken kann", erzählt die 42-Jährige. Im Gegenzug hilft sie älteren Menschen beim Umgang mit Handy und WhatsApp. "Wir können noch viel voneinander lernen."
Für die Region bedeutet das Angebot der Sozialstation Coesfeld mehr als Versorgung: Es ist ein Gewinn für das soziale Miteinander und stärkt die Verbindung zwischen Jung und Alt. Der Caritasverband zeigt, dass Zusammenhalt im Alltag entsteht, und jeder Besuch ein Begegnungsort für Generationen ist. Darauf macht auch die diesjährige Caritas-Kampagne "Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen" aufmerksam.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des ambulanten Pflegedienstes.