Insgesamt 76 ehrenamtlich Engagierte unterstützen das Angebot und sorgen gemeinsam mit Minijobberinnen und Beschäftigten der Werkstatt Lüdinghausen dafür, dass Menschen, die sich ihr Mittagessen nicht mehr selbst zubereiten können, zuverlässig versorgt werden. Seit einigen Wochen ist das Angebot organisatorisch neu aufgestellt: Die Mahlzeiten werden von einem externen Anbieter zubereitet und in der Werkstatt Lüdinghausen für die Auslieferung vorbereitet. Im Alltag bedeutet dies, dass Menschen mit und ohne Behinderung in der Werkstatt die Mahlzeiten für die Auslieferung gemeinsam vorbereiten. Anschließend übernehmen Ehrenamtliche die persönliche Auslieferung bis an die Haustür. Gerade dieses Zusammenspiel aus verlässlicher Versorgung, kurzen Wegen und persönlichen Austausch mache dieses Angebot aus, so Ehrenamtskoordinatorin Marion Danielczyk.
Ohne sie würde das Angebot nicht funktionieren: Ehrenamtskoordinatorin Marion Danielczyk (links) und vier von mehr als 70 ehrenamtlichen Fahrer*innen.Caritas Coesfeld
Für den Caritasverband ist das Angebot mehr als ein Mahlzeitendienst. Es verbindet praktische Unterstützung mit sozialer Nähe und eröffnet zugleich Möglichkeiten der Teilhabe. Dass die Abläufe heute von verschiedenen Bereichen gemeinsam getragen werden, zeigt, wie soziale Dienste in der Region funktionieren können: verlässlich, gemeinschaftlich und nah an den Menschen. Besonders sichtbar wird das bei der Auslieferung selbst. Denn für viele Kunden*innen ist die persönliche Übergabe der Mahlzeit ein fester Bestandteil des Tages. "Die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer bringen nicht nur das Essen in die Haushalte, sondern auch ein Stück Aufmerksamkeit und Zuwendung", so Danielczyk abschließend.
Weitere Informationen zum Angebot "Essen auf Rädern" gibt es hier.