Christian Germing, Vorstand des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld e.V., ist für weitere fünf Jahre in den Vorstand der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. gewählt worden.Bildschön GmbH
Die Mitgliederversammlung des CBP wählte am 15. und 16. September 2026 in Berlin den ehrenamtlichen Vorstand. Christian Germing wurde erfolgreich wiedergewählt und gehört dem Gremium damit weitere fünf Jahre an. "Angesichts der anstehenden Reformen des Sozialstaats braucht es eine starke Interessenvertretung der CBP-Mitglieder und eine klare sozialpolitische Stimme für Teilhabe", sagt Germing. Einen besonderen Schwerpunkt seiner weiteren Vorstandsarbeit sieht er in der Teilhabe am Arbeitsleben: "Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass auch Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen Zugang zu inklusiver beruflicher Bildung erhalten und ihr Recht auf Teilhabe am Arbeitsleben verwirklichen können."
Germing engagiert sich seit 2012 im CBP - zunächst als Mitglied im Fachausschuss Teilhabe am Arbeitsleben, seit 2016 als dessen Vorsitzender und seit zwei Jahren als Vorstandsmitglied. An der Zusammenarbeit schätzt er besonders die enge Vernetzung mit Fachkolleginnen und -kollegen, den kollegialen Austausch und die wirkungsvolle politische Interessenvertretung in Berlin.
Der CBP vertritt seit seiner Gründung am 21. November 2001 die Rechte von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen sowie von Menschen mit psychischer Störung. Gleichzeitig setzt sich der Bundesfachverband für die Interessen der Dienste und Einrichtungen ein, die Unterstützung und Teilhabe ermöglichen. Aktuell stehen grundlegende Entscheidungen zur Zukunft der Eingliederungshilfe und der Sozialpsychiatrie an. Der neue Vorstand will deshalb die politische Stimme des Verbandes weiter stärken.
Sein 25-jähriges Bestehen feiert der CBP unter dem Motto "Miteinander auf dem Weg". Begleitet wird das Jubiläumsjahr von Königsfiguren des Künstlers Ralf Knoblauch. Sie stehen für die Überzeugung, dass die Würde eines Menschen weder von seiner Leistungsfähigkeit noch von seinem Unterstützungsbedarf oder seiner Lebenssituation abhängt. Der Verband versteht das Jubiläum deshalb nicht nur als Rückblick auf sozialpolitische Erfolge, sondern auch als Auftrag, Rechte zu sichern und selbstbestimmte, gleichberechtigte Teilhabe konsequent weiterzuentwickeln.