In einer neuen Folge des Podcast „Ansgar trifft“ sprechen der lüdinghausener Bürgermeister Ansgar Mertens und Julia Wulf mit Susanne Gehring vom Caritasverband für den Kreis Coesfeld über ausgelagerte Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap. Stadt Lüdinghausen
Ausgelagerte Arbeitsplätze ermöglichen Beschäftigten aus Werkstätten, ihre Fähigkeiten in Unternehmen im Kreis Coesfeld einzubringen. Susanne Gehring begleitet diesen Weg im Team Ausgelagerte Arbeitsplätze des Caritasverbandes. "Wir schauen sehr genau auf die Interessen, Fähigkeiten und Möglichkeiten der Beschäftigten", erläutert Susanne Gehring. "Dann suchen wir gemeinsam nach einem Arbeitsplatz, der passt."
Ein anschauliches Beispiel dafür ist eine Beschäftigte, die zunächst über ein Praktikum eine städtische Kindertageseinrichtung in Lüdinghausen kennenlernte. Daraus entwickelte sich ein ausgelagerter Arbeitsplatz und inzwischen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Der Weg zeigt, wie berufliche Integration wachsen kann, wenn beide Seiten offen aufeinander zugehen und verlässlich begleitet werden.
Bürgermeister Ansgar Mertens sieht darin einen Gewinn für alle Beteiligten. "Es ist ein Zugewinn für beide Seiten", macht er im Podcast deutlich. Besonders erfreulich sei, dass Unternehmen und Einrichtungen in Lüdinghausen aktiv Möglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigung schaffen und damit ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion setzen.
Die Erfahrungen zeigen, dass ausgelagerte Arbeitsplätze ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr beruflicher Teilhabe sein können. Im vergangenen Jahr konnten auf diesem Weg acht sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse erreicht werden. Für Gehring und ihr Team ist das ein toller Erfolg.
Hören Sie hier gerne in die Podcast-Folge rein: