"Gibt es Themen aus eurem Arbeitsbereich, über die ihr schon immer mal sprechen wolltet? Etwas, das euch besonders am Herzen liegt, das bewegt, nervt, begeistert oder schon lange unter den Nägeln brennt?", fragte Kristina Lind vor einiger Zeit ihre Kollegen*innen. Die stellvertretende Fachbereichsleitung der Tagespflege ist Moderatorin des neuen Caritas-Podcast "KreisGedacht". Alle zwei Wochen entlockt sie ihren Kollegen*innen inspirierende Geschichten aus ihrem Arbeitsalltag.
In der ersten Folge „Warum kiffen, vapen, schlucken?“ beschäftigen sich Podcast-Hostin Kristina Lind (rechts) sowie Caroline Prange (links) und Birgit Feldkamp (Mitte) aus der Suchtberatung und Suchtprävention mit den Trenddrogen unserer Zeit.Caritas Coesfeld
Linds ursprünglicher Grundgedanke, einen Podcast zu starten, war, dass pflegende Angehörige nur sehr selten die Möglichkeit haben, an Fortbildungen oder Schulungen teilzunehmen. Oft fehle ihnen die Zeit. "Meine Idee war es ursprünglich, pflegenden Angehörigen mit dem Podcast zu ermöglichen, auf einfache und niederschwellige Weise an Informationen, Wissen und Impulsen zu kommen", erzählt die stellvertretende Fachbereichsleitung der Tagespflege. Nach und nach haben sich weitere Themenfelder ergeben, die über die Pflege hinausgehen.
Der Podcasttitel "KreisGedacht" spielt auf den geografischen Bezug zum Kreis Coesfeld an. Denn hier leben, arbeiten und wirken die Menschen, um die es in diesem Podcast geht. Gleichzeitig steht der Begriff symbolisch dafür, dass Leben, Beratung und Unterstützung im sozialen Bereich oft in Kreisläufen verlaufen: Situationen entwickeln sich, verändern sich und verlangen nach neuen Perspektiven und Impulsen.
Am 4. März ging die Pilotfolge des Caritas-Podcast "KreisGedacht" online. In dieser Folge beschäftigt sich Lind gemeinsam mit Mitarbeiterinnen aus der Suchtberatung und Suchtprävention, was Trenddrogen für Jugendliche so attraktiv macht. Sie sprechen darüber, wie wichtig es ist, frühzeitig ins Gespräch zu kommen. Außerdem geht es darum, was Prävention an Schulen wirklich bewirken kann und welche ersten Schritte hilfreich sind, wenn kritischer Konsum vermutet wird.
Mit dem neuen Format möchte der Caritasverband seine Arbeit transparenter machen und gleichzeitig zum gesellschaftlichen Dialog über soziale Themen beitragen.