Grund für diese einschneidende Entscheidung ist die aktuelle wirtschaftliche Situation, die eine tragfähige Finanzierung des Dienstes über diesen Zeitpunkt hinaus trotz intensiver Bemühungen nicht mehr ermöglicht.
Die Entscheidung zur Beendigung des FuD ist das Ergebnis einer tiefgreifenden wirtschaftlichen Prüfung. "Dieser Schritt ist uns außerordentlich schwergefallen", erklärt Arne Espeter, Fachbereichsleiter für den Bereich Beratung & Jugendhilfe. "Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die wir für die betreuten Menschen und ihre Familien tragen. Dennoch zwingen uns die finanziellen Rahmenbedingungen zu dieser Maßnahme."
Silas Beinhauer koordiniert seit 2020 unter anderem den Familienunterstützenden Dienst. Jetzt unterstützt er die Familien und Ehrenamtlichen in der Übergangsphase.Caritas Coesfeld
Ein besonderes Anliegen ist dem Verband der Dank an die engagierten Einsatzkräfte und dem Koordinator des FuD Silas Beinhauer. Sie seien das Herzstück des Dienstes, so Espeter weiter. Ihr unermüdlicher Einsatz, ihre Empathie und ihre Fachlichkeit hätten den Alltag vieler Familien im Kreis Coesfeld über Jahre bereichert.
"Unsere Einsatzkräfte haben mit ihrer Arbeit wertvolle Momente des Vertrauens und der Lebensfreude geschaffen. Ihnen gebührt unser tiefster Respekt und Dank für ihr außergewöhnliches Engagement", betont André Bußkamp, Ressortleiter Beratung & Wohnen. Der Caritasverband sichert den betroffenen Kräften in dieser Übergangsphase umfassende Begleitung und Unterstützung bei der weiteren Ausgestaltung ihres Engagements zu. So wurde bereits ein Träger im Kreis Coesfeld, und zwar die Lebenshilfe Senden, gefunden, der bereit ist, die Einsatzkräfte und die Familien zu übernehmen, sofern dies gewünscht ist.
Für die Familien bedeutet das Ende des FuD den Wegfall einer wichtigen Stütze im Alltag. Der Caritasverband dankt allen Eltern und Angehörigen ausdrücklich für das entgegengebrachte Vertrauen. Um die Betroffenen in dieser schwierigen Phase nicht allein zu lassen, bietet der Verband persönliche Gespräche an, um individuelle Situationen zu erörtern und gemeinsam nach alternativen Unterstützungsmöglichkeiten zu suchen.
Die betroffenen Familien wurden bereits schriftlich informiert. In den kommenden Tagen wird der Verband zudem aktiv das Gespräch suchen, um den Übergang so verträglich wie möglich zu gestalten.